Ein Traumberuf für viele – Testfahrer

Aber die gesetzten Hürden sind hoch. Das ist ein Beruf, den man nicht erlernen kann. Es besteht die Möglichkeit, für Auftraggeber aus vielen Sparten Testfahrten durchzuführen. So zum Beispiel für Zeitschriften, die sich mit Autos und Motorsport befassen. Die Testfahrer bekommen dann von den Redaktionen die zu prüfenden Kriterien vorgegeben.

Dabei geht es aber nicht nur um die „reine Freude am Fahren“, sondern auch um die Erfassung der technischen Ausrüstung des zu überprüfenden Fahrzeugs. Natürlich gibt es auch Testfahrer, die für die einzelnen Produzenten von Kfz.‘s tätig sind. Sie sollten große Erfahrungen in der Regel- und Messtechnik aufweisen können. Computer-Simulationen spielen eine zunehmend wichtige Rolle.

Einen Studienabschluss als Ingenieur sollte man schon nachweisen können. Warum werden Computer-Simulationen durchgeführt? Ganz einfach: Aus Kostengründen. Die Software-Hersteller sind heute in der Lage, alle möglichen Situationen simulieren zu können. Das ist bei der Erprobung von Flugzeug-Cockpits nicht anders.

Wer sich für derartige Testberichte in Fachzeitschriften interessiert, sollte schon vergleichen und die Beiträge auch hinsichtlich des verwendeten Fachvokabulars überprüfen. Was man natürlich als Testfahrer vorrangig aufweisen muss: Zunächst erst einmal eine fundierte Ausbildung als Kfz.-Mechaniker bzw. –Elektroniker.

Das während dieser Ausbildungsgänge vermittelte Wissen reicht aber nicht aus. Wichtig ist auch das Vorhandensein guter Kenntnisse in der englischen Sprache, da fast alle technischen Daten in dieser Sprache publiziert werden. Selbstverständlich sollte man firm am Computer sein.